„Der Verkehrsausschuss der Regionalversammlung hat sich in seiner Sitzung vom 28.09.2011 klar gegen einen Linientausch bei der S-Bahn ausgesprochen“, so die beiden CDU–Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz MdL (Leonberg) und Paul Nemeth MdL (Böblingen). Wie die Projektgegner selber angeben, beziehen sie sich bei ihrer Kritik an einem angeblichen Linientausch auf den Fahrplan, der dem Stresstest zu Stuttgart 21 zugrunde gelegt worden war.
„Dieser Fahrplan war eine theoretische Vorgabe des baden-württembergischen Verkehrsministers Hermann für den Stresstest zu Stuttgart 21. Er ist rein fiktiv“, betonen die beiden Abgeordneten. Das bisherige Linienkonzept der S-Bahn entspreche dem Nutzerverhalten. Das sei auch die klare Aussage aus der Regionalversammlung.
„Wir beziehen uns mit unseren Angaben zum Fahrplan auf die Aussagen des Kommunikationsbüros zu Stuttgart 21 und damit auf die Berechnungen der Deutschen Bahn“, so Sabine Kurtz MdL und Paul Nemeth MdL abschließend. Grundsätzlich seien sie davon überzeugt, dass Stuttgart 21 ein gutes Konzept sei, und zwar gerade weil dadurch Nah-, Regional- und Fernverkehr miteinander vernetzt werden könnten.