Freuen sich über eine gelungene Veranstaltung (von links). Christoph Schaefer, Wolfgang Heubach, Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Helmut Noë und Clemens Binninger.

Der Aschermittwoch gilt gemeinhin als Tag der politischen Abrechnung. Der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel fand bei seiner Rede in Gäufelden-Tailfingen zwar auch deutliche Worte für die Opposition in Berlin und die grün-rote Landesregierung in Stuttgart, gleichwohl nutzte er seine Stunde in der vollbesetzten Bürgerhalle vor allem zur Ermutigung: “Die Koalition ist besser als ihr Ruf. Nicht umsonst ist Deutschland unter Kanzlerin Angela Merkel wieder zur wirtschaftsstärksten Kraft in Europa aufgestiegen.“

Als Hauptredner des 34. Politischen Aschermittwochs  in der Bürgerhalle Taifingen trat er dieses Jahr in seiner Funktion als Parlamentarischer Staatssekretär auf Einladung seines Fraktionskollegen Clemens Binninger auf. “Die Schuldenbremse wirkt. Das zeigt, dass bei der Einladung eine preiswerte Lösung gewählt wurde“, spielte Fuchtel auf die kurze Anreise vom Kreis Calw in den Kreis Böblingen an. “Unter ‚Fuchtel‘ finden wir in den Lexika sowohl ‚Mit dem Säbel kreisen‘ als auch ‚Mit dem Degen fechten‘ – mal schauen wie wir heute über die Runden kommen“, machte der Politiker neugierig. Die Redner nach ihm bestätigten später, dass er der Themenvorgabe „CDU – die besseren Antworten“ trotz aller Aschermittwoch-Rhetorik voll gerecht geworden sei. Immerhin wurde der einstündige Auftritt von großem Applaus getragen. „Wenn wir alle unsere Power entfalten“, rief Fuchtel seinen zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern in Tailfingen zu, „ist auch die grün-rote Regierungszeit in Stuttgart begrenzt!“

Freuen sich über eine gelungene Veranstaltung (von links). Christoph Schaefer, Wolfgang Heubach, Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, Helmut Noë und Clemens Binninger.

Der Aschermittwoch gilt gemeinhin als Tag der politischen Abrechnung. Der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel fand bei seiner Rede in Gäufelden-Tailfingen zwar auch deutliche Worte für die Opposition in Berlin und die grün-rote Landesregierung in Stuttgart, gleichwohl nutzte er seine Stunde in der vollbesetzten Bürgerhalle vor allem zur Ermutigung: “Die Koalition ist besser als ihr Ruf. Nicht umsonst ist Deutschland unter Kanzlerin Angela Merkel wieder zur wirtschaftsstärksten Kraft in Europa aufgestiegen.“

Als Hauptredner des 34. Politischen Aschermittwochs  in der Bürgerhalle Taifingen trat er dieses Jahr in seiner Funktion als Parlamentarischer Staatssekretär auf Einladung seines Fraktionskollegen Clemens Binninger auf. “Die Schuldenbremse wirkt. Das zeigt, dass bei der Einladung eine preiswerte Lösung gewählt wurde“, spielte Fuchtel auf die kurze Anreise vom Kreis Calw in den Kreis Böblingen an. “Unter ‚Fuchtel‘ finden wir in den Lexika sowohl ‚Mit dem Säbel kreisen‘ als auch ‚Mit dem Degen fechten‘ – mal schauen wie wir heute über die Runden kommen“, machte der Politiker neugierig. Die Redner nach ihm bestätigten später, dass er der Themenvorgabe „CDU – die besseren Antworten“ trotz aller Aschermittwoch-Rhetorik voll gerecht geworden sei. Immerhin wurde der einstündige Auftritt von großem Applaus getragen. „Wenn wir alle unsere Power entfalten“, rief Fuchtel seinen zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern in Tailfingen zu, „ist auch die grün-rote Regierungszeit in Stuttgart begrenzt!“



Grün-Rote Personalpolitik gerügt

„Hans-Joachim Fuchtel verstand es meisterhaft, mit dem Florett zu fechten“, attestierte ihm sichtlich vergnügt der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach. Und Christoph Schaefer, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Gäufelden, fasste seine Eindrücke so zusammen: „Keine Angriffe unter der Gürtellinie, dafür aber klare Worte und klare Positionen“.

Heubach hatte in seinen mit Humor gewürzten Grussworten die grün-rote Landesregierung unter anderem wegen ihrer Personalpolitik  scharf attackiert: "Nicht nur ich habe den Eindruck, daß bei den Herren Kretschmann und Schmid einzig und allein das Parteibuch und nicht etwa Kompetenz oder Qualifikation entscheiden". Nach dem Wahlausgang am 27. März 2011 habe die augenblickliche Koalition in Stuttgart nicht den Auftrag erhalten, sich den Staat und seine Institutionen für ihre Klientel zur Beute zu machen. Mit Blick auf den angekündigten "personellen Kahlschlag" an der Spitze der Regierungspräsidien erklärte der CDU-Kreisvorsitzende, dieser hemmungslose Zugriff zeuge von einem Zerfall der politischen Sitten. Entsprechend groß und stimmgewaltig sei der Aufschrei, weil alle Regierungspräsidenten hervorragende und sachoritierte Arbeit leisteten. Sogar grüne Kommunalpolitiker hätten dies etwa dem Tübinger Regierungspräsidenten Strampfer oder seinem Freiburger Kollegen Würtenberger bescheinigt. Auch die Amtsführung des Stuttgarter Regierungspräsidenten Schmalzl sei ohne Fehl und Tadel. "So kann man deshalb grundsätzlich kein Land führen, in dem als einziger Maßstab für ein von grün-rot beanspruchtes Amt die Linientreue und das Parteibuch entscheiden und sich um die Qualifikation niemand der augenblicklich Regierenden schert."

Polizeireform Testlauf  für Zerschlagung der Landkreise

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger schlug in einer brillanten Rede in die gleiche Kerbe: Er halte vom Kabinett Kretschmann rein gar nichts. Wenn er etwa an die Bildungspolitik sowie den nicht vorhandenen Willen zur Schuldentilgung trotz kräftig sprudelnder Steuereinnahmen denke, werde den Bürgerinnen und Bügern die Lust an Grün-Rot schnell vergehen. Hart ins Gericht ging Clemens Binninger, ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet, mit der geplanten Polizeireform. Es habe mit der von Grün-Rot wortreich versprochenen Bürgernähe überhaupt nichts zu tun, wenn man die 37 Polizeidirektionen im Land in zwölf Präsidien zusammenfasse. Es sei für ihn nicht nachvollziehbar, daß Innenminister Gall einen derartigen Unfug durchsetzen wolle. Für den CDU-Bundestagsabgeordneten ist in diesem Zusammenhang glasklar, daß die Auflösung der Polizeidirektionen nur ein Testlauf für die Auflösung der Landkreise sei. Derartigen absurden Vorstellungen werde die CDU energisch und mit ganzer Kraft entgegen treten.

CDU-Gemeindeverbandvorsitzender Christoph Schaefer konnte auch zu dieser 34. Veranstaltung zahlreiche prominente Gäste in der Tailfinger Bürgerhalle begrüssen. Außer den bereits erwähnten Rednern waren dies der langjährige Landtagsabgeordnete und frühere Finanz-Staatssekretär Wolfgang Rückert, der Chef der CDU-Kreistagsfraktion und Regionalrat Helmut Noe, Regionalrätin Elisabeth Buck, der Ehrenvorsitzende des CDU-Kreisverbandes Erhart Ehlert, der langjährige Landrat des Kreises Böblingen und vormalige CDU-Kreisvorsitzende Dr. Reiner Heeb, Mitgleider des CDU-Kreisvorstandes, Vorsitzende von CDU-Verbänden und -Vereinigungen sowie Hermann Wolf, 32 Jahre lang Bürgermeister der Gemeinde Gäufelden.

"Dance 4 Fans" begeisterten

Ein besonderes "Schankerl" gab es in diesem Jahr durch den mit viel Beifall bedachten Auftritt der jungen Formation "Dance 4 Fans" des Gäufeldener Tanzstudios Grasy. Erstmals seit Bestehen dieser traditionellen Veranstaltung, die gemeinsam vom CDU-Gemeindeverband Gäufelden und dem CDU-Kreisverband Böblingen getragen wird, wurde kein Fischgulasch serviert. Christoph Schaefer gab die Begründung: Es fehlen die entsprechenden Leute, da die seitherige Küchenbrigade weitgehend die Altersgrenze überschritten hat. Auf das leckere Rindsgulasch mussten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher in der Tailfinger Bürgerhalle nicht verzichten. Es mundete vorzüglich. Großes Lob deshalb allen, die zu diesem kulinarischen Genuss beigetragen und das Essen stundenlang zubereitet und serviert haben !