Reinhart Boehm, Sabine Kurtz MdL, Bärbel Winter, Wolfram Kümmel, Christina Almert und Ralf Lanz.

Pressemitteilung vom 21. Mai 2012. „Heute haben wir den Architektenentwurf für unseren Neubau in Rutesheim ausgewählt“, begrüßte Wolfram Kümmel, Hauptgeschäftsführer des Fachverbands der Stuckateure für Ausbau und Fassade, die Landtagsabgeordnete Sabine Kurtz sowie CDU-Gemeinderäte bei ihrem Besuch am 16. Mai im Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade in Rutesheim. Die CDU-Politiker wollten sich über die Angebote des Kompetenzzentrums informieren. Bei der Gelegenheit konnte ihnen Wolfram Kümmel das Bauvorhaben auf dem Nachbargrundstück vorstellen. Denn der Landesverband der Stuckateure hat sich entschlossen, die Kräfte in Rutesheim zu bündeln. Den Standort in Stuttgart wird der Verband aufgeben und seine Zentrale in Rutesheim errichten. Reinhart Boehm, Christina Almert und Bärbel Winter sagten die Unterstützung der CDU-Gemeinderatsfraktion zu.

Beim Rundgang durch das Kompetenzzentrum in der Siemensstraße erläuterte Stuckateurmeister Jürgen Kunkel die verschiedenen Angebote des „Komzet“. Das Kompetenzzentrum verstehe sich als Dienstleister für die Handwerksbetriebe und biete Fortbildungen und Fachschulungen an. Ein Schwerpunkt liegt in der Ausbildung. „Wir haben mittlerweile über 100 Azubi-Trainer, die Betriebe bei der Ausbildung von Gipsern, Stuckateuren und Malern unterstützen.“ Einen Teil der Lehrlingszeit verbringen die Jugendlichen in der überbetrieblichen Ausbildungsstätte (ÜBA) in Rutesheim oder in Leonberg, wo sie in modernst ausgestatteten Werkstätten mit neuen Materialien und Techniken geschult werden.

Um Fachkräfte für die Zukunft zu gewinnen, werden im Kompetenzzentrum Schulungsunterlagen entwickelt, mit denen ein Stuckateur im Rahmen einer Bildungspartnerschaft als „Experte“ Unterricht an allgemeinbildenden Schulen erteilt. Gemeinsam mit der Hochschule Biberach und der Berufsschule in Leonberg wurde ein Studienmodell entwickelt, bei dem. die handwerkliche Ausbildung zum Stuckateur mit einem Bachelorstudium zum Ingenieur im Bereich Gebäudeklimatik kombiniert wird. Innerhalb von fünf Jahren können so der Meistertitel und gleichzeitig der Bachelor erworben werden.

Einblick in einen florierenden Handwerkerbetrieb hatten sich die CDU-Politiker zuvor bei einem Besuch der benachbarten Firma Lanz verschafft. Der Spezialist für Stuckateur-, Maler- und Gipserarbeiten Ralf Lanz hat für seinen seit über 60 Jahren bestehenden Betrieb vor 15 Jahren ein zweites Standbein geschaffen: Er vermietet Nutzfahrzeuge und Arbeitsbühnen. Rund 200 hochkomplexe Maschinen wie LKW-Arbeitsbühnen, Gelenk-Teleskop-/Scheren-Arbeitsbühnen, Teleskop-Lader, Gabelstapler sowie das Schmuckstück von Lanz, der Ladekran LK360, zählen zu seinem Inventar. Sabine Kurtz erhielt einen Einblick in das Geschäft in luftiger Höhe: 20 Meter und ein guter Rundblick über Rutesheim reichten der Leonbergerin völlig aus, und sie verzichtete gern darauf, dass Ralf Lanz die Technik des Geräts bis auf 50 Meter ausreizte.

v.l.n.r.: Ralf Lanz, Sabine Kurtz MdL, Bärbel Winter und Reinhart Boehm.

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v.l.n.r.: Sabine Kurtz MdL und Ralf Lanz.

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Sabine Kurtz MdL, Ralf Lanz (verdeckt), Bärbel Winter (verdeckt) und Reinhart Boehm.