Auf Einladung der CDU-Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz (Leonberg) und Paul Nemeth (Böblingen) besuchten am 23. Mai zwölf Teilnehmerinnen des Projekts „Stromspar-Check“ der Caritas Schwarzwald-Gäu, Standort Böblingen, den Landtag. Der Kontakt war bei einem Besuch von Sabine Kurtz bei der Caritas in Böblingen entstanden.

Im Landkreis Böblingen wurden vom Caritas-Zentrum und der Energieagentur seit März 2009 insgesamt 35 Teilnehmerinnen zu Stromsparhelferinnen geschult. Seitdem wurden Stromsparchecks in 685 Haushalten durchgeführt. Sabine Kurtz und Paul Nemeth zeigten sich beeindruckt von dem Projekt: „Es leistet einen spürbaren Beitrag zur Einsparung von Kohlendioxid, Strom und Wasser.“ Zudem würden dadurch bedürftige und einkommensschwache Haushalte finanziell entlastet und unterstützt, so dass es auch eine wichtige soziale Komponente beinhalte.

Einkommensschwache Haushalte erhielten im Rahmen des Projekts „Stromspar-Check“ eine kostenlose Beratung zu Einsparmöglichkeiten bei Strom- und Wasserverbrauch. „Bei einem Zwei-Personen-Haushalt können dadurch jährlich etwa 100 bis 140 Euro Strom- und Wasserkosten sowie bis zu 390 kg CO2 eingespart werden“, so Ilona Rauschopf, Leiterin des Caritas-Zentrums Böblingen. Die Beratungen in den Haushalten erfolgten auf Anforderung durch geschulte Stromsparhelferinnen.

Unverständlich ist für die CDU-Landtagsabgeordneten wie für die Projektteilnehmerinnen, dass die grün-rote Landesregierung die Bezuschussung der Energieagenturen der Landkreise zum Jahresende einstellen will. „Angesichts der anstehenden Energiewende sind Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen dringend auf die Beratung der Energieagenturen angewiesen“, so Sabine Kurtz und Paul Nemeth. Sie sagten zu, sich für eine Fortführung der Landesförderung einzusetzen.