Engagiert und kompetent: Die Arbeitsgruppe "Energie" des CDU-Kreisverbandes Böblingen hat ihre Arbeit aufgenommen.

Die dreizehnköpfige Arbeitsgruppe "Energie" des CDU-Kreisverbandes Böblingen unter Vorsitz von Hansjörg Jung (Herrenberg) hat die Arbeit aufgenommen. In der ersten Sitzung in Leonberg wurden die Arbeitsgebiete festgelegt: Der Bogen spannt sich von der Windkraft über Versorgungssicherheit und Netze bis hin zu Biomasse und Speichertechnologien. Vorrangiges Ziel der CDU-Arbeitsgruppe: Arbeitsergebnisse in allgemein verständlicher Form zu publizieren.
 
Die Arbeitsgruppe kann auf ein breites berufliches Spektrum zurückgreifen: denn es sind Physiker genauso vertreten wie Betriebswirte, Verwaltungsspezialisten, Architekten und der Mittelstand in Form von Heizungsbaufachleuten.

Bei der Diskussion der Zielsetzung der AG Energie stelle sich heraus, dass das vorrangige Ziel die Kommunikation der Arbeitsergebnisse nach Außen in allgemein verständlicher Form ist. Dies soll in erster Linie über die Tagespresse erfolgen. Innerhalb der CDU durch das Medium „CDU intern".
 
In Anbetracht der grossen Aktualität wurde das Thema Windkraft (Vortragender Hansjörg Jung) vorgezogen, es wird am 18. Juli  präsentiert.
 
Sorge bereitet Jung derzeit die Vielzahl der landesweit geplanten Windkraftanlagen in windschwachen Gebieten. "Die im Windatlas ausgewiesenen Windwerte erweisen sich in aller Regel als zu günstig dargestellt. Der mindestens zwölf-monatigen Windmessung im Rahmen der Projektierung kommt daher eine besondere Bedeutung zu, die durch zwei unabhängige Windgutachter abgesichert sein muss". Ferner bemängelt Jung die in Baden-Württemberg zu geringen Abstände zur Wohnbebauung sowie die mangelnde Grundlastfähigkeit der Windkraft.