Der Böblinger CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger begrüßt die Entscheidung der Landesregierung, die "Altdorfer Kreuzung" an der B 464 zeitnah ausbauen zu wollen. "Ich freue mich, dass das Land die richtigen Weichen stellt. Nach einer Hängepartie seit der Regierungsübernahme durch Grün-Rot haben wir jetzt endlich Klarheit", betonte Binninger. Gemäß der am Montag vorgestellten Priorisierung des Landes kann mit dem Ausbau der Altdorfer Kreuzung ab 2014 begonnen werden.

"Mit dieser Entscheidung bestätigt die Landesregierung, was von Seiten der CDU in dieser Diskussion immer gesagt wurde: Wenn das Land diese Kreuzung bauen möchte, hat es den finanziellen Spielraum dafür", so Binninger. Es sei alles eine Frage der richtigen Prioritäten. Diese Prioritäten habe der Bund übrigens schon seit mehreren Jahren gesetzt, indem er die Altdorfer Kreuzung in seinem Investitionsrahmenplan entsprechend eingestuft habe. "Es ist gut, dass auch die grün-rote Landesregierung jetzt dieser Einschätzung gefolgt ist", so der Böblinger Bundestagsabgeordnete. "Ich gehe daher davon aus, dass das Land jetzt auch nicht mehr an seiner falschen Position festhält, es handle sich hier um eine Neubaumaßnahme", so Binninger. Sowohl Binninger als auch der Holzgerlinger Bürgermeister Wilfried Dölker hatten immer wieder darauf hingewiesen, dass es sich nicht um ein Neubauprojekt, sondern um eine bereits begonnene Maßnahme handele. 

Die B 464 soll auf dem Abschnitt "Altdorfer Kreuzung" auf einer Länge von 1,6 Kilometern vierspurig ausgebaut werden. Dabei soll die bisherige Kreuzung zwischen Holzgerlingen und Altdorf komplett umgebaut und dem Verkehrsaufkommen angepasst werden. Das Gesamtprojekt soll rund 11,25 Millionen Euro kosten. Derzeit wird die Straße von mehr als 28.ooo Fahrzeugen pro Tag befahren, was zu regelmäßigen Staus führt. Seit dem vergangenen Jahr sind alle planerischen Voraussetzungen für den Ausbau erfüllt.