Florina Retzbach in regem Gedankenaustausch mit den AK-Mitgliedern.

Im Rahmen seiner dritten Sitzung im Jahr 2012 hatte der AK Europa des CDU-Kreisverbandes Böblingen zum Gedankenaustausch mit Florina Retzbach, Leiterin des Sindelfinger Europabüros, in die CDU-Kreisgeschäftsstelle nach Böblingen geladen. In ihrem Vortrag berichtete Retzbach über die Aufgaben, denen sie sich im Sindelfinger Rathaus stellt. Neben der Akquise von Fördermitteln gehe es in erster Linie darum, gute Kontakte zu pflegen. Eine gute Vernetzung zwischen den Rathäusern und den Vertretungen der kommunalen Spitzenverbände in Brüssel sei heutzutage unverzichtbar, um schnell über neue Initiativen informiert zu werden.

Ihre Hauptaufgabe sieht Florina Retzbach jedoch darin, die Verwaltung für Europa fit zu machen. Dabei gelte es, die Rathausmitarbeiter und den Gemeinderat für die Europäische Union zu sensibilisieren. Das Europabüro informiert deshalb die städtischen Beschäftigten unter anderem über neue EU-Gesetzesvorhaben und Regelungen, die die kommunale Verwaltung betreffen, oder klärt über die Organe der EU auf. Regelmäßige Veranstaltungen und Informationen zum Thema Europa würden auch die interkulturelle Kompetenz der Rathausmitarbeiter, aber auch der Bürger, fördern. Gerade in einer internationalen Stadt wie Sindelfingen bedeute dies gepaart mit guten Englischkenntnissen der Verwaltung auch eine Art Standortmarketing. In diesem Jahr führte das Europabüro beispielsweise eine „Europawoche" durch, die auch in den Medien regen Anklang fand und deshalb als Erfolg gewertet werden könne.
 
In der anschließenden Aussprache lobten die Anwesenden das Europabüro für seinen wichtigen Beitrag, wenn es darum geht, eine europäische Öffentlichkeit voranzutreiben. Auf Nachfrage eines Teilnehmers räumte Florina Retzbach ein, dass sie bei ihrer Arbeit natürlich nicht immer nur auf offene Ohren stoße, ließ jedoch keinen Zweifel daran, dass ihr der Job nach wie vor große Freude bereite. Der Vorsitzende des AK Europa, Marc Weber, mahnte an, bei allen Optionen, die zur Bewältigung der Krise momentan zur Debatte stünden, müsse vor allem auch die Rückbindung zum Bürger beachtet werden. „Europa ist vor allem auch ein Europa der Städte und Gemeinden", fasste Weber die Diskussion zusammen und bedankte sich bei der Referentin für ihren Besuch.
 
 
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