Umweltminister Peter Altmaier mit den Mitgliedern der MIT-Bundeskommission Energie und Umwelt, Eduart Freiheit (links) Hans-Dieter Schühle (rechts)

Kürzlich war der neue Bundes-Umweltminister Peter Altmaier  zu seinem offiziellen Antrittsbesuch in Baden-Württemberg. Im Anschluss an den Empfang der Landesregierung hat sich Peter Altmaier noch Zeit zu einer Gesprächsrunde mit dem Titel "Chancen der Energiewende für die baden-württembergische Wirtschaft" bei der CDU im Institut für Technische Thermodynamik beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart genommen. Das Institut für Technische Thermodynamik beim DLR forscht auf den Gebiet effizienter und Ressourcen schonender Energiespeicher und Energiewandelungstechnologien der nächsten Generation.

In der Gesprächsrunde wurden über die Chancen der künftigen Entwicklung - auch für die baden-württembergische Unternehmen - im Rahmen der Umsetzung der Energiewende diskutiert.
Der Minister machte noch mal deutlich: der Abschied von der Kernenergie ist definitiv und endgültig und wir dürfen keinen Zweifel daran lassen, daß die Energiewende gelingen kann. Wir müssen aber dafür sorgen, daß der Netzausbau und der Ausbau von Solar- und Windkraft Hand in Hand gehen.
Dabei ist es wichtig, daß wir die Strompreise im Auge behalten. Und: Wir haben immer gewusst, dass die Energiewende nicht zum Nulltarif zu haben ist.
 
Wir müssen auch den Klimaschutz wieder stärker in das öffentliche Bewusstsein rücken.
Deutschland würde gerne die Ziele bei der Minderung klimaschädlicher Treibhausgase von 20 auf 30 Prozent bis 2020 ( im Vergleich zu 1990) hochschrauben. Das Kohleland Polen sperrt sich aber dagegen. Neben den großen Energieversorgern werden künftig auch die Stadtwerke eine wichtige Rolle bei der Energiewende einnehmen. Hierfür kommen insbesondere hocheffiziente und flexible Gaskraftwerke und der weitere Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung in Betracht
 
Alles in allem sieht der Minister gerade für mittelständische Unternehmen beachtliche Chancen bei der Umsetzung der Energiewende