Die schweren Ausschreitungen von Gewalttätern beim so genannten kurdischen Kulturfest in Mannheim hat der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach scharf kritisiert. "Es darf nicht hingenommen werden, daß Tausende Jagd auf Polizisten gemacht haben, 80 Beamte verletzt wurden und schwere Sachbeschädigungen angerichtet worden sind. Hier sind Freiheiten, die unser Grundgesetz garantiert, ganz eindeutig mißbraucht und buchstäblich mit Füssen getreten worden." Abhilfe könnten nur schärfere Bestimmungen schaffen: "Künftig müssen derartige Veranstaltungen notfalls verboten, die Täter hart bestraft und möglicherweise auch ausgewiesen werden. Deutschland darf kein Tummelplatz für derartige Gewaltexzesse sein." Der demokratische Rechtsstaat garantiere ein Höchstmaß an persönlichen Freiheiten. "Das ist gut und richtig so. Aber dies erfordert auch, verantwortlich damit umzugehen." Enttäuscht ist der CDU-Kreisvorsitzende von der Haltung der baden-württembergischen Integrationsministerin Öney. Deren Reaktion auf die Gewalttaten in Mannheim sei "lasch und nichtssagend" gewesen und treffe überhaupt nicht den eigentlichen Kern. "Schöne Worte bringen deshalb gar nichts, wenn die Realität völlig anders aussieht." Er sage aus voller Überzeugung Ja zur Integration - aber so nicht !