Barbara Dyba-Roth aus Maichingen ist erneut mit einem Spitzenergebnis in den Bundesvorstand der Christdemokraten für das Leben (CDL) wiedergewählt worden. Damit gehört sie zum sechsten Mal in Folge als Beisitzerin dem höchsten Gremium dieser Lebensschutzorganisation an. Wie der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach weiter mitteilt, ist Dyba-Roth seit vielen Jahren auch Mitglied des CDL-Landesvorstandes Baden-Württemberg sowie Ehrenvorsitzende des CDL-Kreisverbandes Böblingen. "Mich freut die Wiederwahl von Barbary Dyba-Roth auch deshalb, weil sie eine engagierte Kämpferin für den Lebenssschutz und das lebende Gewissen in diesen essentiellen Fragen unserer Gesellschaft ist", unterstreicht Heubach in einer Pressemitteilung. Gleichzeitig sei sie in den CDL-Gremien "eine gewichtige Stimme unseres Kreisverbandes."

 

Bei der Bundesmitgliederversammlung in Mainz wurde Mechthild Löhr einstimmig im Amt der CDL-Bundesvorsitzenden bestätigt. Sie steht seit zehn Jahren an der Spitze des Verbandes und ist auch schon bei einem CDU-Kreisparteitag in Böblingen als Rednerin aufgetreten. Als stellvertretende Vorsitzende stehen Löhr auch in den nächsten zwei Jahren Odila Carbanje, Landesvorsitzende der CDL Nordrhein-Westfalen sowie der gerade wieder für die CDU in den Bundestag eingezogene Abgeordnete und Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Hubert Hüppe und Sophia Kuby, Geschäftsführerin von „European Dignity Watch“ in Brüssel, zur Seite. Der bisherige Schatzmeister Jürgen Boyxen, CDU-Vorsitzender im Kreisverband Viersen, wurde wiedergewählt. Neu besetzt wurde das Amt der Schriftführerin mit Hildegard Bosch. Für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist künftig Susanne Bajog zuständig.

Hauptredner des Tages war der Gynäkologe Dr. Michael Kiworr. Er untersuchte in seinem Vortrag die Folgen der Abtreibung für die Frau. Besonderes Augenmerk richtete Kiworr hierbei auf das sogenannte Post-Abortion-Syndrom, das die psychischen Auswirkungen der Abtreibungen (wie Depressionen und Alpträume) beschreibt. „Die Traumatisierung, die meisten Frauen tatsächlich bei der Abtreibung erleben, wird öffentlich schlicht verleugnet“, stellte Kiworr fest. Als Konsequenz daraus erhielten die Betroffenen keine ursachengerechte Hilfe. Experten gingen davon aus, dass rund 80 Prozent der Frauen, die eine Abtreibung hinter sich haben, an psychischen Spätfolgen leiden würden. Kiworr forderte, dass in den Beratungsgesprächen auch beim Arzt verpflichtend über diese psychischen Auswirkungen aufgeklärt wird.

Ihre Verbundenheit mit den Christdemokraten für das Leben hatten unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder, der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Missfelder sowie der Budnesvorsitzende der Senioren-Union, Prof. Dr. Otto Wulff in Grußworten betont. Dabei stellte Angela Merkel fest: "Der Schutz des Lebens und der Würde des Menschen sind christdemokratische Grundüberzeugungen. Die Christdemokraten für das Leben stehen für den Schutz dieser Werte ein. Für dieses Engagement bin ich Ihnen dankbar und ermutige Sie, Ihren Weg weiter zu gehen."