Binninger bei retro.BB

Seit der vergangenen Woche ist der Böblinger CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger Anteilseigner des Schülerunternehmens "retro.BB". Am Böblinger Otto-Hahn-Gymnasium nahm er seinen Anteilsschein in Empfang.

"Ich bin immer wieder beeindruckt, welche Ideen da entstehen und wie die Schülerunternehmen es schaffen, sie in wenigen Monaten zu realisieren", so Binninger, der einen von 90 Anteilsscheinen von "retro.BB" erwarb. Mit diesem Kapital möchte "retro.BB" Uhren herstellen, die aus alten Schallplatten gestanzt sind und bekannte Motive, zum Beispiel die Böblinger Skyline abbilden.

 

Das Schülerunternehmen "retro.BB" wurde von 17 Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Projekts "JUNIOR" des Instituts der Deutschen Wirtschaft gegründet. Es ist damit eines von zahlreichen "JUNIOR"-Unternehmen, die europaweit von Schülerinnen und Schülern für ein Jahr selbständig geführt werden. Dadurch haben sie die Möglichkeit, reale Geschäftsabläufe hautnah kennenzulernen und wertvolle Erfahrungen für die Berufswahl zu machen. Lehrer und Wirtschaftspaten stehen beratend zur Seite. Die Schülerunternehmen konkurrieren auf Landes-, Bundes- und schließlich auf europäischer Ebene miteinander. Dabei prämiert eine Jury jeweils das beste Unternehmenskonzept.

Die Schülerunternehmen haben im Kreis Böblingen schon Tradition. Sie wurden in den vergangen Jahren mehrmals ausgezeichnet. Mit der Entwicklung, Produktion und Vermarktung eines mehrsprachigen Imagefilms über die Stadt Böblingen wurde beispielsweise die Schülerfirma "image.BB" des Otto-Hahn-Gymnasiums nicht nur erste im deutschen Wettbewerb, sondern 2008 sogar zu Europas bester Schülerfirma gekürt. Prominenteste Anteilseignerin war übrigens Bundeskanzlerin Angela Merkel, die ihren Anteilsschein bei einem Treffen im Kanzleramt seinerzeit persönlich in Empfang nahm.