Für die Berufung einer Generalsekretärin oder eines Generalsekretärs der baden-württembergischen CDU hat sich der Böblinger CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach eingesetzt. Heubach sagte am Donnerstagabend bei der konstituierenden Sitzung des neu gewählten CDU-Kreisvorstandes in Böblingen, die Parteiarbeit der Landes-CDU müsse nach seiner Überzeugung verstärkt werden. Dazu sei es notwendig, eine Generalsekretärin oder einen Generalsekretär zu berufen. "Das ist eine sinnvolle Ergänzung zur Arbeit des Landesvorsitzenden Thomas Strobl und des Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Peter Hauk."

Die Parteibasis sei bis an die Grenzen der eigenen Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit gegangen, um den CDU-Landesverband mit einer tragfähigen finanziellen Arbeitsgrundlage auszustatten. Jetzt komme es auch im Blick auf die bevorstehenden Wahlen der nächsten Jahre darauf an, die Schlagkraft der CDU in Baden-Württemberg zu erhöhen. Eine Generalsekretärin oder ein Generalsekretär müsse gerade in der Parteiarbeit und damit an der Basis Kärrnerarbeit leisten, die unverzichtbar für den Zukunftserfolg sei. "Auch die Landesfachausschüsse der Partei können noch effizienter gestaltet werden. Gerade weil die CDU hier über eine breite fachliche Kompetenz verfügt. Diese gilt es voll auszuschöpfen. Einmal, um das Regierungshandeln von Grün-Rot im Land kritisch zu begleiten und zum anderen, um überzeugende eigene inhaltlich-politische Konzepte zu entwickeln und im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern. Das ist ein permanenter Prozeß, der viel Kraft und Ideenreichtum, aber auch ein hohes Maß an Glaubwürigkeit, Verlässlichkeit und Identifikation erfordert. Die Basis hat geliefert, jetzt liegt es an der Landespartei, dies entsprechend umzusetzen und in aktives politisches Handeln zu giessen", unterstreicht Heubach in einer Pressemitteilung. Gleichzeitig weist er darauf hin, daß seine Überlegungen und Zielsetzungen vom CDU-Kreisvorstand unterstützt und voll mitgetragen würden.