Der Bundestagswahlkreis Böblingen wird für die Wahl 2013 nicht neu zugeschnitten. Das teilten der CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger und sein FDP-Kollege Florian Toncar mit. Dies geht aus dem Gesetzentwurf zur Wahlkreiseinteilung hervor, der Anfang des kommenden Jahres in den Bundestag eingebracht wird. "Damit bleiben Schönaich und Weil im Schönbuch im Wahlkreis", so die Abgeordneten. Änderungen am Gesetzentwurf sind nach ihrer Aussage nicht mehr zu erwarten.

Binninger und Toncar hatten vor rund einem Jahr zugesichert, dass die beiden Gemeinden im Wahlkreis Böblingen verbleiben. Anlass für Diskussionen war seinerzeit der turnusmäßige Bericht der Wahlkreiskommission, der zum wiederholten Male eine Verkleinerung empfahl, da der Bundestagswahlkreis Böblingen bevölkerungsmäßig 22,3 Prozent größer ist als der durchschnittliche Wahlkreis in Deutschland. "Das Wahlgesetz sieht hier vor, dass bei einer Abweichung von 15 Prozent über einen Neuzuschnitt gesprochen werden kann. Ab 25 Prozent Abweichung ist ein Neuzuschnitt zwingend", so die beiden Bundestagsabgeordneten. Diese Regelung garantiere, dass deutschlandweit jede Stimme möglichst das gleiche Gewicht bei der Wahl habe, erklärten Binninger und Toncar weiter. Maßgeblich für die Berechnung der Wahlkreisgröße ist die in einem Bundestagswahlkreis lebende deutsche Bevölkerung, die im Böblinger Fall bei rund 305.000 Personen liegt. Der Wahlkreis Böblingen ist damit der größte Wahlkreis Baden-Württembergs und auch deutschlandweit einer der bevölkerungsreichsten.

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"Anton Stribick hat für die CDU im Kreis Böblingen Pionierarbeit geleistet. Sein Erbe wird uns Verpflichtung sein." Mit diesen Worten würdigt der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach den im 73. Lebensjahr gestorbenen Parteifreund Anton Stribick aus Altdorf. Er wird am Dienstag, 20. Dezember um 14.30 Uhr auf dem Friedhof in Altdorf zur letzten Ruhe gebettet.
 
 
Anton Stribick gehörte über 50 Jahre lang der CDU an und zählte im Jahr 1960 zu den zwölf Gründungsmitgliedern des CDU-Gebietsverbandes Schönbuch. "Er hat damit den Weg für eine gute Entwicklung bereitet und den Grundstein für eine erfolgreiche Arbeit der CDU in der Schönbuchlichtung gelegt.
Denn aus dem Gründungsverband der Zwölf sind mittlerweile der CDU-Stadtverband Holzgerlingen sowie die CDU-Gemeindeverbände Altdorf, Hildizhausen und Weil im Schönbuch hervorgegangen", betont Heubach in einem Nachruf. Anton Stribick habe jahrzehntelang als Beisitzer im Gebietsverband und später im Gemeindeverband Altdorf mitgearbeitet. In den vergangenen zehn Jahren wirkte er als Kassenprüfer im CDU-Gemeindeverband Altdorf nach wie vor aktiv und sehr engagiert mit. "Wir verlieren in ihm eine Persönlichkeit, die sich stets uneigennützig und mit Überzeugungskraft in den Dienst unserer gemeinsamen Sache gestellt hat. Die Anteilnahme des CDU-Kreisverbandes Böblingen, des CDU-Gemeindeverbandes Altdorf mit seinem Vorsitzenden Hermann Zipperer und dem Ehrenvorsitzenden Alois Eisenbacher sowie von mir persönlich gilt seiner Frau und seinen Familienangehörigen", erklärt Wolfgang Heubach.

„Das Kultusministerium hat den integrierten Unterricht als Sparmodell entdeckt“, kritisierte Sabine Kurtz jetzt den Gesetzentwurf zur Änderung des Schulgesetzes der Regierung, der in der vergangenen Sitzung des Schulausschusses im Landtag beraten wurde.

Die stellvertretende bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion reagierte damit auf die Erläuterungen der Kultusministerin zu Veränderungen der Werkrealschule. „Entgegen der Vorlage, die das Ministerium den Verbänden zur Stellungnahme zugesandt hatte, hat man sich während der Anhörung entschlossen, für die Fortführung der Werkrealschulen statt der ursprünglich geplanten 486 Lehrerdeputate nur 250 Deputate zur Verfügung zu stellen“, so Sabine Kurtz. Die Halbierung sei möglich, indem in der zehnten Klasse alle Schüler gemeinsam unterrichtet werden. Anfangs sei vorgesehen gewesen, die Schüler in unterschiedlichen Gruppen zu  unterrichten, je nachdem, ob sie in Klasse 10 den Hauptschulabschluss oder den Mittleren Bildungsabschluss anstrebten. Auf dem Weg zur Einheitsschule

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