2018MarcBiadacz600

Die erstmals in den Bundestag gewählten Abgeordneten Marc Biadacz (Wahlkreis Böblingen), Nikolas Löbel (Wahlkreis Mannheim) und Felix Schreiner (Wahlkreis Waldshut) (alle CDU) sind sich einig, dass der Koalitionsvertrag bei wichtigen Themen die Handschrift der Union trägt und inhaltlich gut verhandelt wurde. Mit Blick auf die anstehende Besetzung der unionsgeführten Ministerien fordern die drei Bundestagsabgeordneten aus Baden-Württemberg jedoch eine personelle Verjüngung des Kabinetts.

So betont Marc Biadacz: „Wenn diese Große Koalition einen sichtlichen Neuanfang markieren soll, dann braucht die CDU auch neue Köpfe in der Regierung! Wir haben in unserer Partei viele junge Politiker, die eine hervorragende Arbeit leisten. Es wäre eine vertane Chance, wenn Vertreter unserer Generation nicht am Kabinettstisch säßen, die eine neue Politik verkörpern und die es schaffen, wieder mehr Menschen für Politik zu begeistern. Ich fordere daher die Einführung eines Durchschnittsalters für die Regierung von höchstens 55 Jahren.“ Diese Forderung sieht Biadacz durch eine Dialogtour in seinem Wahlkreis Böblingen bestätigt, die er derzeit durchführt: „Dass wir kein eigenes Digitalministerium geschaffen haben, kann ich Bürgern aktuell nur schwer vermitteln. Ein Heimatministerium ist schön und gut, aber kein zukunftsgerichtetes Signal.“

Dem pflichtet Nikolas Löbel bei: „Wir müssen als Union ein Zeichen des Aufbruchs und der Erneuerung setzen. Das geht nur, wenn jetzt neue Köpfe in Regierung, Fraktion und Partei Verantwortung übernehmen. Wenn wir bei den jetzt anstehenden Personalentscheidungen nicht an morgen denken, könnte es dafür morgen zu spät sein.“

Felix Schreiner, der zugleich auch CDU-Kreisvorsitzender ist, stellt vor allem auch eine bessere Kommunikation des Koalitionsvertrages an die CDU-Parteibasis in den Mittelpunkt. „Ich finde die Kommunikation in den vergangenen Tagen mehr als dürftig. Die Stimmung an der Basis ist sehr schlecht. Man hat den Eindruck, es gehe nur noch um ein Zufriedenstellen der SPD-Mitglieder“, so der Abgeordnete weiter. „Es gibt eine große Enttäuschung über die personellen Vorstellungen unserer Parteiführung. Ich wünsche mir, dass auch junge Köpfe im nächsten Kabinett vertreten sind, die für eine Erneuerung unserer Partei stehen."

2018MarcBiadacz300

Mit der Konstituierung der Arbeitsgruppen und Ausschüsse im Deutschen Bundestag steht fest, welche parlamentarischen Arbeitsschwerpunkte Marc Biadacz (CDU) in der 19. Wahlperiode übernimmt. Der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Böblingen wird dem Ausschuss für Arbeit und Soziales als Ordentliches Mitglied angehören. Der Ausschuss spielt im Berliner Parlamentsbetrieb eine zentrale Rolle, denn er ist einer der größten Ausschüsse und befasst sich mit vielfältigen gesellschaftlichen Themen von Altersarmut bis Zukunft der Arbeit.

Biadacz ist mit seiner Berufung glücklich: „Meine Eltern haben beim Daimler in Sindelfingen in der Produktion gearbeitet. Daher weiß ich, wo vielen hart arbeitenden Menschen im Wahlkreis Böblingen der Schuh drückt.“ Dieses Wissen um die Leistungen von Arbeitnehmern im produzierenden Gewerbe und im Bereich Forschung und Entwicklung will der Bundestagsabgeordnete mit in die parlamentarische Arbeit nehmen. „Hinzu kommt, dass mein 0Wahlkreis die derzeit wirtschaftsstärkste Region Deutschlands mit einer Arbeitslosenquote von gerade einmal 2,8 Prozent ist. Die Tätigkeit im Ausschuss für Arbeit und Soziales gibt mir nun die Chance, für Rahmenbedingungen zu sorgen, dass das so bleibt. Gerade mit Blick auf die voranschreitende Digitalisierung unserer Arbeitswelt wird das eine der größten Herausforderung der Politik.“ Und auch an anderer Stelle kann Biadacz künftig seine Expertise einbringen: Er ist zusätzlich Mitglied im Petitionsausschuss und im Ausschuss für Digitale Agenda.

„Dadurch behalte ich zum einen das Ohr nah an den Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit ihren persönlichen Eingaben an den Petitionsausschuss des Bundestages wenden. Zum anderen kann ich thematisch an meine frühere berufliche Tätigkeit in der Digitalwirtschaft anknüpfen und will daran mitwirken, dass Deutschland die digitalen Chancen besser nutzt“, so Biadacz. „Ich freue mich auf die parlamentarische Arbeit im Deutschen Bundestag. Jetzt heißt
es: Anpacken!“

Buergerdialog

Marc Biadacz und Michael Moroff bieten Bürgerdialog zum Koalitionsvertrag an

Der direkt gewählte CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz und der CDU-Kreisvorsitzende Michael Moroff bieten einen Bürgerdialog zum Koalitionsvertrag im Wahlkreis Böblingen an. Bei einem Cappuccino haben alle Interessierten die Gelegenheit sich mit dem Bundestagsabgeordneten und dem Kreisvorsitzenden im persönlichen Gespräch über den Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD auszutauschen. „Wir möchten ein Ohr für die Anmerkungen und Kritik der Bürgerinnen und Bürger haben, deshalb ist uns diese Aktion sehr wichtig“, so Biadacz und Moroff.

Der Bürgerdialog findet statt am Donnerstag, den 15.2.2018
von 12 Uhr bis 13 Uhr in der Bäckerei Baier in Herrenberg (Bronngasse 18),
von 15 Uhr bis 16 Uhr in der Bäckerei Trölsch in Leonberg (Marktplatz 12) und
von 17 Uhr bis 18 Uhr im Kaffeehaus in Sindelfingen (Untere Vorstadt 5).

Alle Bürgerinnen und Bürger aus Weil der Stadt sind herzlich dazu eingeladen, im Rahmen des Bürgerdialogs mit Herrn Biadacz und Herrn Moroff über den Koalitionsvertrag zu diskutieren.

Vogt

"Hat das Kulturgut Fußball noch eine Zukunft?"

Der deutsche Profi Fußball boomt, ein Umsatzrekord jagt den nächsten, die Stadien sind voll. Doch das ist nur eine Seite der Geschichte. Zugleich kritisieren immer mehr Fußballfans, Journalisten und Kommentatoren den durchkommerzialisierten und skandalträchtigen Teil des Profi fußballs. Man gewinnt zusehends den Eindruck, dass der Profi fußball vor einer Zeitenwende steht und die reale Gefahr besteht, dass sich immer mehr Zuschauer vom Profi fußball abwenden. Ist das tatsächlich so oder nur ein diffuses Gefühl? Der FC PlayFair, Verein für Integrität im Profi fußball e. V. hat vom Deutschen Institut für Sportmarketing in Kooperation mit dem kicker Sportmagazin eine empirische Studie erstellen lassen. Claus Vogt, 1. Vorsitzender des FC PlayFair, stellt uns diese Studie vor, identifi ziert Probleme und stellt mögliche Lösungsansätze vor.

23. Januar 2018
Ort: Klösterle, Kapuzinerberg 11, Weil der Stadt, Beginn: 20:00 Uhr
Parkmöglichkeit: Wir empfehlen Ihnen den Festplatz in Weil der Stadt. Der kurze Fußweg zum Klöstele ist ausgeschildert.

Grußworte:
Thilo Schreiber, Bürgermeister Weil der Stadt
Marc Biadacz, Mitglied des Deutschen Bundestages

Im Anschluss an den Neujahrsempfang laden wir Sie zu einem Sektempfang mit kleinen Imbiss ein.
Auf Ihr Kommen freut sich die CDU Weil der Stadt.
Ihr Joachim Oehler, CDU Stadtverbandsvorsitzender