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Am 04.07.2018  haben wir unseren neuen Vorstand gewählt.

v.l.n.r. Dr. Josef Göbel, Stefan Braun, Joachim Oehler, Sabine Kurz MdL (Gast), Manfred Kunz, Carola Manzke, Martin Buhl, Dr. Michael Hofbauer und Carl Moeskes. Nicht auf dem Bild: Mark Pfeifer. 

Jala Schanz

Schülerin aus Aidlingen erhält Vollstipendium im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms

Für die 15-jährige Jala Schanz geht ein Traum in Erfüllung. Sie darf schon bald für ein Schuljahr in den USA leben und lernen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz wählte die Schülerin aus Aidlingen als junge Botschafterin Deutschlands für das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) aus. Am Mittwoch, 11. April, besuchte er die Schülerin, um über ihren Traum vom American Way of Life zu sprechen.

Insgesamt 360 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland werden jährlich von den Bundestagsabgeordneten ihrer Wahlkreise für das Stipendienprogramm ausgewählt. Für zehn Monate dürfen sie in amerikanischen Gastfamilien leben und öffentliche High-Schools in den USA besuchen. Der politisch interessierten Jala Schanz steht als Juniorbotschafterin eine spannende Zeit bevor.

Auch in den Vereinigten Staaten freuen sich gerade 350 Jugendliche über frohe Nachrichten. Sie dürfen ab September ein Schuljahr in Deutschland verbringen. Für zehn Monate suchen sie Familien, die ihr Zuhause mit ihnen teilen wollen. Marc Biadacz lädt alle Bürgerinnen und Bürger aus Weil der Stadt dazu ein, Gastfamilie zu werden und einen amerikanischen Gastschüler willkommen zu heißen. Interessierte Familien können sich für mehr Informationen an den betreuenden Verein Partnership International e.V. wenden (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefonnummer: 0221 - 913 97 33).

Während des Aufenthalts in den USA wird der CDU-Bundestagsabgeordnete in ständigem Kontakt mit der Stipendiatin aus Aidlingen bleiben, um sich nach
ihrem Wohlergehen zu erkundigen. Umgekehrt will Jala Schanz Ihre Eindrücke in einem kleinen Film festhalten. Marc Biadacz wünscht Jala einen erfolgreichen Start bei ihrem ganz persönlichen amerikanischen Traum.

logo frida

Im nächsten Jahr stehen die Wahlen zum Gemeinderat, Kreistag, Regionalparlament und die Europawahl an. Parteiübergreifend hat sich ein Bündnis von politisch aktiven Frauen zusammengeschlossen, welches sich FRIDA nennt. FRIDA steht für „Frauen in die Parlamente“. Das gemeinsame Ziel ist: 50 % der Mandate von Frauen bei der nächsten Kommunalwahl, im Frühjahr 2019 zu erreichen. Deshalb werben wir gemeinsam und miteinander für ein Engagement von mehr Frauen in den Kommunalparlamenten. Dazu finden unterschiedliche Veranstaltungen im Landkreis Böblingen statt.

Am 17.05.18 gibt es von 19.00 bis 21.15 Uhr eine Veranstaltung in der Aula des Schulzentrums in Weil der Stadt. Sie steht unter dem Motto: „Frauen MACHT Kommunalpolitik!“

Nähere Informationen zur Initiative und zum Programm unter www.frida-frauenpolitik.de.
Herzliche Einladung jetzt schon an alle, die am politischen Geschehen auf kommunaler Ebene und im Landkreis interessiert sind.

MDB Marc Biadacz

Marc Biadacz (CDU), der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Böblingen, gibt zum Bundesprogramm "Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zu Welt ist" folgendes Statement ab:

"Ich freue mich, dass in meinem Wahlkreis Böblingen insgesamt 26 Kindertageseinrichtungen mit rund 2,4 Millionen Euro im Rahmen des
Bundesprogramms "Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist" gefördert werden. Seit 2016 unterstützt das Bundesfamilienministerium die sprachliche Bildung in der Kindertagesbetreuung mittels Fachkraftstellen in Kitas und in der Fachberatung. Durch Sprache kommunizieren Menschen miteinander und eignen sich Wissen an. Sprachliche Kompetenzen haben Einfluss auf den weiteren Bildungsweg und den Einstieg ins  erufsleben. Die Förderung der sprachlichen Bildung im frühen Kindesalter schafft deshalb mehr Chancengleichheit. Eine Übersicht zu den geförderten Einrichtungen findet sich im Internet unter https://sprach-kitas.fruehe-chancen.de/?id=975 .

VA Eisenmann2

Als krönender Abschluss des Wahlkreisbesuchs fand am Abend in der Landesakademie für Jugendbildung in Weil der Stadt ein öffentlicher Vortrags- und Diskussionsabend mit Dr. Eisenmann statt. Bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten der Akademie auf dem Malersbuckel betonte die Ministerin die große Bedeutung der Jugendbildungsakademien als außerschulische Bildungsstätten. Sabine Kurtz, stellvertretende Vorsitzende des Trägervereins der Landesakademie, stellte deren vielfältiges Angebot heraus. Die jährlich rund 250 Veranstaltungen reichen von Weiterbildungen für Jugendleiter und pädagogische Fachkräfte über Medienbildung bis hin zum Vereinsmanagement. Für Weil der Stadt sei die Landesakademie für Jugendbildung ein wichtiges Aushängeschild, unterstrich Bürgermeister Thilo Schreiber.

Das Interesse an der Bildungspolitik von Dr. Eisenmann ist groß – das zeigte der bis auf den letzten Platz gefüllte Saal bei der Abendveranstaltung. Unter den Gästen waren neben Bürgermeister Thilo Schreiber, der Schulamtsleiterin Angela Huber, den Lehrkräften und Elternvertretern auch viele Vertreter der Musikvereine und Kirchen. In ihrem Grußwort betonte Sabine Kurtz vor den über 100 Interessierten deren wertvolle Arbeit in der außerschulischen Jugendbildung. Sie ging auch auf die Bedeutung von mehr Verbindlichkeit und Verlässlichkeit in den Schulen, aber auch in den dahinterliegenden Strukturen ein. Passend dazu verdeutlichte Dr. Eisenmann in ihrem Vortrag zum Thema „Gute Bildung – Beste Aussichten“ insbesondere die Maßnahmen im Rahmen ihres Qualitätskonzepts, welches neue Ansätze in der Schulentwicklung, der Unterrichtsqualität und in der Lehreraus- und -fortbildung verfolgt. Außerdem solle ein strategisches Bildungsmonitoring eingeführt werden. Etliche Maßnahmen wurden bereits umgesetzt. So wurde u.a. die umstrittene Methode Schreiben nach Gehör wieder abgeschafft und die gymnasiale Oberstufe wird reformiert.

Im Bereich der Digitalisierung an Schulen sieht die Ministerin für Baden-Württemberg großen Nachholbedarf. Es gelte jetzt, aus den Fehlern anderer zu lernen und gute Erfahrungen zu übernehmen. Mit dem Ausbau des Informatikunterrichts an den weiterführenden Schulen und der Ausweitung der Tablet-Klassen sei man bereits auf einem guten Weg. Sie appellierte aber auch an die Erziehungspartnerschaft zwischen den Eltern und den Schulen, die bei der Medienerziehung gemeinsam in der Verantwortung stünden. Im Anschluss an den Vortrag konnten die Gäste mit Dr. Eisenmann über ihre Fragen diskutieren – eine Gelegenheit, die von den Besuchern nur zu gerne genutzt wurde.